Handball-Zweitligist HSG Düsseldorf kann am Mittwochabend im Spitzenspiel beim Tabellendritten TV Willstätt-Ortenau den 2. Platz in der 2. Handball-Bundesliga Süd und somit die Teilnahme an der Relegation endgültig erreichen. Der TV Willstätt-Ortenau um den ehemaligen Düsseldorfer Torhüter Daniel Sdunek hat nur noch theoretische Chancen. Das Spiel (20 Uhr, Hanauerlandhalle) wird vom A-Kader-Schiedsrichtergespann Bernd und Harald Andler aus Stuttgart geleitet.
„Uns erwartet in Willstätt ein heißer Tanz“, warnt Georgi Sviridenko. „Auch wenn wir fünf Punkte Vorsprung haben, müssen wir aufpassen, Willstätt wird alles versuchen, solange es noch eine Chance auf den 2. Platz gibt.“ Zuletzt leistete sich sowohl der Tabellenzweite als auch der Dritte einige Ausrutscher. Während die HSG in den letzten vier Spielen nur 3:5 Punkte einfuhr, darunter die Niederlagen in Korschenbroich und in Oftersheim/Schwetzingen, verzeichnete das Team um Daniel Sdunek sogar nur 1:7 Punkte – gegen Eisenach gab es ein mageres 36:36-Unentschieden, danach folgten Niederlagen in Bietigheim/Metterzimmern (29:30), gegen Hüttenberg (29:31) und bei der SG Wallau/Massenheim (25:26).
„Beide Mannschaften haben zuletzt merkwürdige Ergebnisse erzielt, es spricht dafür, dass beide Teams nervös sind“, so Sviridenko. „Wir dürfen uns noch nicht in Sicherheit wiegen und wollen in Willstätt bereits den 2. Platz perfekt machen.“ Mit einem Sieg oder einem Unentschieden am Mittwochabend können die Blau-Gelben ihr Ziel bereits zwei Spieltage vor Ende der Saison erreichen.
Ob Georgi Sviridenko in Willstätt auf Maik Makowka zurückgreifen kann ist fraglich. Der Halbrechte schied verletzungsbedingt im Heimspiel gegen Coburg aus und muss vor dem Spitzenspiel in Willstätt noch einmal untersucht werden. „Maik hat sich eine schmerzhafte Muskelverhärtung zugezogen“, so Sviridenko. „Deshalb soll er sich noch einmal bei einem Arzt vorstellen.“