Ganz entscheidende Fortschritte hat in den vergangenen Wochen der Ausbau der Hohenstaufenhalle Göppingen gemacht. Vom Referat Baurecht der Stadt Göppingen kamen pünktlich zum Beginn der Rohbauarbeiten die Baugenehmigung und der erforderliche Baufreigabeschein. In einem symbolischen und feierlichen Akt vollzog Oberbürgermeister Guido Till den sogenannten Baggerbiss, in dem er mit einem Bagger der Firma Leonhard Weiss mit dem Aushub begann. Zusammen mit Staatssekretär Dr. Dietrich Birk, dem FRISCH AUF!-Aufsichtsrats-Vorsitzenden Ulrich Weiss und dem Architekten Jochen Siegel stellte er nach einem gemeinsamen Spatenstich in einer kurzen Rede die Projektentwicklung dar und wünschte den bauausführenden Firma gutes Gelingen. Als Ziel für die Inbetriebnahme der neuen Arena fasste er Ende Februar 2009 ins Auge.
Die Baugenehmigung der Stadt Göppingen beinhaltet die aktuelle Planung des Architekturbüros asp und damit Pläne, die bei Handballspielen ein Fassungsvermögen von 5530 Zuschauern ermöglichen. Davon werden knapp über 4000 Plätze als Sitzplätze ausgebildet sein. Zuletzt musste die Planung noch geringfügig angepasst werden, um die notwendige Zahl von Rollstuhlplätzen gewährleisten zu können. Damit steht jetzt auch der zukünftige Bestuhlungsplan weitestgehend fest und FRISCH AUF! kann in den kommenden Wochen die Zuteilung der Dauerkartenplätze für die Stammblatt-Inhaber angehen. Für den Kauf der Stammblätter haben Dauerkartenbesitzer übrigens ein Vorkaufsrecht bis zum 14.05.09.
FRISCH AUF! geht im Moment davon aus, dass annähernd alle aktuellen Sitzplatz-Dauerkartenbesitzer auch in der neuen Arena einen gleich guten oder gar besseren Sitzplatz haben möchten. Da sich der Bestuhlungsplan aber aufgrund von Umplanungen (breitere Treppen, neue Anordnung der Blöcke, Logeneinbau) ändert, steht die FRISCH AUF!-Geschäftsstelle ab dem 15. Mai vor der nicht ganz einfachen Aufgabe, den Dauerkartenbesitzern möglichst gleich gute Plätze wie bisher anzubieten.
Die mit den Baumaßnahmen betrauten Firmen arbeiten derweil mit Volldampf am Bauvorhaben. Die Rohbauer der Göppinger Firma Leonhard Weiss haben bereits mit dem Teil-Abriss angefangen und so vermitteln sich den Göppinger Bürgern ungewohnte Blicke. An der Ostseite der Halle ist die Fassade vollständig entfernt und die Halle ist komplett geöffnet. Im Westen ist das Areal weiträumig abgesperrt, weil der neue Schotterrasen in die Wiese des Schockenseegeländes eingebracht wird. Hier soll im Juni das Festzelt des Maientags stehen, bevor anschließend der Schotterrasen für die neuen Parkplätze gesät wird. Und die Ingenieure des Eislinger Stahlbauunternehmens Stahlbau Nägele berechnen zusammen mit den Projektstatikern die Stahlteile und vor allem den Abfangträger, der im Ostteil der Halle eingesetzt werden muss.