Abstiegsderby im Ostwestfälischen: Minden empfängt den TuS N-Lübbecke Während die Spiele der drei Europacup-Finalisten THW Kiel (in Göppingen), Rhein-Neckar Löwen (daheim gegen Flensburg) und HSG Nordhorn (daheim gegen HSV Hamburg) allesamt auf den kommenden Mittwoch verlegt wurden (Anwurf 20.15 Uhr), stehen am kommenden Wochenende noch fünf Spiele des 33. Spieltags in der TOYOYTA Handball-Bundesliga auf dem Programm. Dabei steht der Samstag ganz im Zeichen des Abstiegskampfes.
Ganz besonders in den Fokus rückt dabei das Ostwestfalenderby zwischen Gastgeber GWD Minden und den Gästen vom TuS N-Lübbecke (Anwurf 15.08 Uhr, live im DSF ab 15.00 Uhr, in Liga 1 im WDR/NDR ab 17.30 Uhr, in hbl.tv ab 18.40 Uhr). Für die beiden nur wenige Kilometer voneinander beheimateten Klubs ist die gegenwärtige Situation prekär. Lübbecke belegt mit 14 Punkten den vorletzten Tabellenplatz und steht damit unter Siegzwang. Nur mit einem Auswärtserfolg in Minden bleibt der direkte Klassenverbleib ein realistisches Ziel. Für die Mindener ist die Ausgangsposition nur unwesentlich komfortabler. Mit 16 Punkten belegt das Team von Richard Ratka zwar einen Nicht-Abstiegsplatz, muss aber dennoch gewinnen, um den möglicherweise entscheidenden Schritt für eine weitere Saison in der ersten Liga zu tun.
Ähnliches gilt für den TUSEM aus Essen. Nach zwei Jahren erzwungener Abstinenz kehrte der Klub aus dem Ruhrgebiet in dieser Saison in die Bundesliga zurück, belegt aber nach 32 Spieltagen und 15 Punkten den Relegationsplatz. Im Auswärtsspiel bei der HSG Wetzlar (Anwurf 15.00 Uhr, in Liga 1 im WDR/NDR ab 17.30 Uhr, in hbl.tv ab 18.40 Uhr) steht der TUSEM unter Druck und muss nach nur einem Sieg aus den vergangenen neun Begegnungen unbedingt doppelt punkten, um Anschluss an den rettenden Platz 15 zu halten. Ganz sicher gerettet hingegen ist die HSG Wetzlar.
Ganz schwer wird es im Kampf gegen den Abstieg für den Wilhelmshavener HV. Bevor das Tabellenschlusslicht am letzten Spieltag der Saison den Europacup-Finalisten Rhein-Neckar Löwen empfängt, gastiert das Team von der Nordsee am Samstagnachmittag beim wiedererstarkten SC Magdeburg (Anwurf 15.00 Uhr, in Liga 1 im WDR/NDR ab 17.30 Uhr, live in hbl.tv ab 14.45 Uhr). In beiden Spielen darf das Team von Klaus-Dieter Petersen als Außenseiter gelten, weshalb dem WHV gegenwärtig die geringsten Chancen in Sachen Klassenverbleib eingeräumt werden.
Ebenfalls am Samstag empfängt MT Melsungen zum Heimspiel HBW Balingen/Weilstetten (Anwurf 17.00 Uhr, live in hbl.tv ab 16.45 Uhr). Am Sonntag empfangen die Füchse Berlin zum letzten Heimspiel ihrer ersten Bundesligasaison nach dem Wiederaufstieg den TBV Lemgo (Anwurf 15.00 Uhr, live in hbl.tv ab 14.45 Uhr) und beschließen damit das Wochenendprogramm in der TOYOTA Handball-Bundesliga. Neben den drei Begegnungen mit Beteiligung der Europacup-Finalteilnehmer wurde auch das Match der beiden Altmeister TV Großwallstadt gegen VfL Gummersbach auf den kommenden Mittwoch verlegt (Anwurf 20.15. Uhr).