HSV Hamburg : Entwarnung für Torsten Jansen

_POSTEDBY jhollaender (jhollaender) on Friday, 01. August 2008
HSV Hamburg

Faszien-Einriss diagnostiziert – Olympia aber nicht in Gefahr
Torsten Jansen kann aufatmen und weiter für die Olympischen Spiele in Peking planen. Grund für die jüngsten Wadenschmerzen des 31-Jährigen ist ein Einriss in der Faszie, der Bindegewebshülle des Wadenmuskels. Dies ergaben die umfassenden Untersuchungen am linken Unterschenkel durch Dr. Oliver Dierk. Der Sportmediziner sieht einen Einsatz des Nationalmannschafts-Linksaußen bei den Olympischen Spielen jedoch nicht gefährdet: „Es ist lediglich ein kleiner Einriss in der Muskelhülle, der leicht behandelt werden kann. Torsten geht es gut, er erhält Massagen und wir machen uns keine Sorgen um Peking“, lautet das ärztliche Resümee.

Erleichterung auch bei Torsten Jansen selbst: „Ich freue mich, dass es in Anbetracht aller möglichen Ursachen nun relativ glimpflich ausgegangen ist. Dennoch werde ich natürlich nicht sofort wieder voll ins Training einsteigen können. Aber ich bin froh, dass ich für die Olympischen Spiele planen kann.“ Martin Schwalb, Trainer des HSV Handball, reagierte ähnlich wie sein Linksaußen: „Es ist eine gute Nachricht für ‚Toto‘, dass er bei den Olympischen Spielen dabei sein kann. Aber natürlich ist es auch eine gute Nachricht für uns, weil es keine schlimmere Geschichte ist.“

Die Deutsche Handball-Nationalmannschaft fliegt am morgigen Mittag von Frankfurt aus in Richtung Asien ab. In Zhuhai steht für die Brand-Schützlinge ein letzter Olympia-Lehrgang auf dem Programm. Am Freitag, 8. August, werden die Olympischen Spiele in Peking eröffnet, das Olympische Handball-Turnier beginnt am Sonntag, 10. August.