Mit dem Aus der deutschen Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Peking ist auch für HSG-Rückraumstar Holger Glandorf das Turnier um die Medaillen vorbei. Nach der Niederlage im letzten Vorrundenspiel gegen Dänemark reichte es für das Team von Heiner Brand in der Gruppe B nicht zu einer Platzierung unter den ersten vier Teams, sodass das Viertelfinale verpasst wurde. Holger Glandorf äußerte sich nach dem Spiel zum überraschenden Olympia-Aus:
„Was wir hier abgeliefert haben, war natürlich sehr bescheiden. Das ist bitter für alle, ganz besonders aber für die, deren Nationalmannschaftskarriere nun dem Ende zugeht. Es wird nun ganz schwer, dieses Turnier aus den Köpfen zu bekommen. Sicher ist es richtig, dass nach dem Rücktritt von Markus Baur und den Verletzungen von Oleg Velyky, Lars Kaufmann und dann – hier vor Ort - Pascal Hens gleich vier etablierte Rückraumspieler innerhalb eines halben Jahres ausgefallen sind. Aber wir hatten ungeachtet dessen die Möglichkeit, hier ins Viertelfinale vorzustoßen. Eine plausible Erklärung für das Ganze habe ich bislang noch nicht. Wenn wir gewusst hätten, was wir falsch machen, hätten wir es doch geändert. Jetzt bleibt uns nur die Hoffnung, dass bis zur WM im Januar in Kroatien die drei Verletzten ins Team zurückkehren und möglicherweise noch der eine oder andere junge Spieler sich in den Vordergrund spielen kann. Obwohl, bei Pascal Hens sieht es schon jetzt schlimm aus. Er muss wegen einer Knieverletzung mindestens bis Ende Dezember pausieren.”