Nach dem Super Cup in München erwartet der HSV Handball am Mittwoch, 3. September, zum Auftakt der TOYOTA Handball-Bundesliga die HSG Wetzlar. Das Team aus Hessen, das ab 20.15 Uhr in der Color Line Arena antritt, hat sich während der Sommerpause punktuell verstärkt. Vom TBV Lemgo kam Sven-Sören Christophersen für den linken Rückraum. Der Nationalspieler feierte, bedingt durch den Ausfall von Pascal Hens, in Peking sein Olympia-Debüt. Mit Peter Jungwirth vom SC Magdeburg lotsten die Grün-Weißen ein weiteres deutsches Talent für die Rechtsaußen-Position nach Wetzlar. Für den mittleren Rückraum wurde Chen Pomeranz vom schweizer Erstligisten HC Kriens verpflichtet. Der israelische Neuzugang fällt jedoch nach einem Kreuzbandriss im ersten Testspiel für die HSG langfristig aus.
HSV Handball in ewiger HBL-Tabelle sechs Punkte vor Wetzlar
Mit Alois Mraz kehrt am Mittwoch auch ein ehemaliger Hamburger an seine alte Wirkungsstätte zurück. Nach dem 33:33-Unentschieden, das die HSG Wetzlar beim letzten Auftritt in der Color Line Arena feiern konnte, zeigt sich der Tscheche auch für den Saisonauftakt verhalten optimistisch: „Schauen wir mal, was diesmal in Hamburg drin ist. Sicherlich wird es schwer gegen eine solche Top-Mannschaft wie den HSV – aber die vergangene Saison hat gezeigt: Nichts ist unmöglich, wenn man an sich glaubt!“ In der ewigen Bundesliga-Tabelle wurden die Wetzlarer gegen Ende der abgelaufenen Spielzeit gerade vom HSV Handball überholt und rangieren nun auf Platz 20.