Bereits über 1.700 Karten abgesetzt
Das erste Pflichtspiel haben die Mannen von HSG-Coach Georgi Sviridenko am Samstagnachmittag beim Ligakonkurrenten HSC 2000 Coburg mit 29:28 siegreich bestreiten können. Nun fiebern die Spieler auch dem Meisterschaftsauftakt gegen den HC Erlangen am Sonntag (17 Uhr, Burg-Wächter Castello, Karl-Hohmann-Straße 1, Düsseldorf-Reisholz) entgegen. Bereits jetzt wurden über 1.700 Karten für das erste Heimspiel der Blau-Gelben abgesetzt.
Beide Mannschaften trafen zum letzten Mal am 08. Mai 2004 aufeinander. Damals siegten die Düsseldorfer am letzten Spieltag der Saison 2003/2004 in Erlangen mit 29:22. Die HSG verabschiedete sich damals aus der 2. Bundesliga Süd in Richtung 1. Handball-Bundesliga und der HC Erlangen stieg in die Regionalliga ab. Vier Jahre lang spielte der HC Erlangen in der dritthöchsten Liga, in der letzten Saison machten die Franken die Rückkehr in die 2. Handball-Bundesliga perfekt. In der am Wochenende beginnenden neuen Saison soll das Team um Frank Bergemann den Klassenerhalt in der Süd-Staffel der 2. Bundesliga realisieren.
Das Ziel der HSG Düsseldorf ist ebenso klar definiert: Im zweiten Jahr in der 2. Handball-Bundesliga Süd soll die Rückkehr in die Beletage des Handballs perfekt gemacht werden. Mit Andrej Kurchev und André Niese verstärken sich die Düsseldorfer auf der rechten Rückraumseite. Andrej Kogut kehrte vom TV Korschenbroich, bei dem er von Dezember 2007 bis zum Saisonende Spielpraxis sammelte, zurück und soll nun gemeinsam mit Valdas Novickis das Spiel der HSG Düsseldorf lenken.
Erfreulich ist schon jetzt das Interesse der Düsseldorfer am 1. Heimspiel der Blau-Gelben: Schon jetzt wurden mehr als 1.700 Tickets für die Partie gegen Erlangen abgesetzt. „Wir wollen unseren Fans zeigen, dass wir gut trainiert haben“, erklärt Patrick Fölser. „In Coburg haben wir am Samstag zwar gewonnen, wir wissen aber auch, dass wir noch besser spielen können. Wichtig ist am Sonntag gegen Erlangen erst einmal ins Spiel und in die Saison zu finden und wenn dies klappt, dann werden wir alles daran setzen den Zuschauern auch etwas zu bieten.“