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Tabelle 1. Liga Männer
| P | Team | Pkt | Diff |
| 1 | Kiel | 35:1 | 163 |
| 2 | Hamburg | 27:9 | 65 |
| 3 | Lemgo | 27:9 | 59 |
| 4 | Magdeburg | 27:9 | 57 |
| 5 | Kronau | 24:12 | 63 |
| 6 | Flensburg | 22:14 | 62 |
| 7 | Göppingen | 21:15 | 33 |
| 8 | Berlin | 21:15 | 6 |
| 9 | Gummersbach | 21:15 | 2 |
| 10 | Nordhorn | 19:13 | 41 |
| 11 | Grosswallstadt | 14:22 | 9 |
| 12 | Melsungen | 13:23 | -16 |
| 13 | Minden | 12:24 | -79 |
| 14 | Wetzlar | 11:25 | -23 |
| 15 | Dormagen | 10:26 | -93 |
| 16 | Balingen | 9:27 | -56 |
| 17 | Stralsund | 4:32 | -164 |
| 18 | Essen | 3:33 | -129 |
Resultate 1. Liga Männer
| Sunday 28.12.08 15:00 | |
| Wetzlar - Hamburg | 28:29 (17:16) |
| Saturday 27.12.08 19:00 | |
| Balingen - Flensburg | 30:30 (13:12) |
| Saturday 27.12.08 19:00 | |
| Grosswallstadt - Kronau | 27:31 (11:15) |
| Saturday 27.12.08 19:00 | |
| Stralsund - Berlin | 24:34 (16:17) |
| Saturday 27.12.08 17:00 | |
| Melsungen - Lemgo | 33:27 (15:14) |
| Saturday 27.12.08 15:00 | |
| Gummersbach - Göppingen | 23:27 (10:12) |
| Saturday 27.12.08 15:00 | |
| Essen - Magdeburg | 26:29 (14:15) |
| Saturday 27.12.08 15:00 | |
| Minden - Nordhorn | 23:27 (12:9) |
| Saturday 27.12.08 15:00 | |
| Dormagen - Kiel | 25:33 (11:19) |
| Tuesday 23.12.08 20:15 | |
| Kiel - Göppingen | 41:32 (22:17) |
Spiele 1. Liga Männer
| Saturday 07.02.09 15:00 |
| Flensburg - Minden |
| Saturday 07.02.09 15:00 |
| Nordhorn - Gummersbach |
| Saturday 07.02.09 15:00 |
| Lemgo - Stralsund |
| Saturday 07.02.09 15:00 |
| Kiel - Balingen |
| Saturday 07.02.09 19:00 |
| Göppingen - Melsungen |
| Saturday 07.02.09 19:00 |
| Grosswallstadt - Essen |
| Sunday 08.02.09 15:00 |
| Magdeburg - Dormagen |
| Sunday 08.02.09 17:00 |
| Berlin - Wetzlar |
| Tuesday 10.02.09 20:15 |
| Gummersbach - Flensburg |
| Wednesday 11.02.09 20:15 |
| Wetzlar - Lemgo |
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HSV Hamburg: HSV Handball feiert Auswärtssieg in Nordhorn
33:29-Erfolg nach 13:17-Pausenrückstand
Der HSV Handball gewinnt sein Auswärtsspiel bei der HSG Nordhorn-Lingen mit 33:29 (13:17). Im mit 4.200 Zuschauern ausverkauften Nordhorner Euregium führten die Gastgeber in Hälfte eins zwischenzeitlich bereits mit sechs Toren. Im zweiten Abschnitt verkürzte der HSV den Rückstand immer weiter und bestimmte das Spiel in der Schlussviertelstunde. Am Ende steht für die Hamburger ein hart erkämpfter Sieg in einer Partie, in der Nordhorns Erlend Mamelund mit neun Treffern erfolgreichster Akteur war. Marcin Lijewski traf für den HSV achtmal.
HSV mit Startschwierigkeiten
Vor 4.200 Zuschauern im ausverkauften Nordhorner Euregium tat sich der HSV in der Anfangsphase gegen eine dichte Nordhorner-Defensive schwer. Die HSG hingegen machte ihr Spiel schnell und stieß so in die Lücken der Gäste-Abwehr. Beim Stand von 7:3 für die Gastgeber nahm HSV-Trainer Martin Schwalb eine Auszeit und stellte um. Nordhorn setzte sich dennoch weiter auf 10:4 ab (16. Minute). Danach fand das Team des HSV besser in die Partie und verkürzte binnen sechs Minuten auf 10:8. In der 25. Minute ersetzte Per Sandström Johannes Bitter im Hamburger Tor. Doch die Nordhorner blieben trotz der veränderten Situation ihrer Linie treu und bauten ihre Führung erneut aus (14:10, 27.). Mit vier Toren Rückstand für die Hamburger ging es dann auch in die Kabinen (17:13). Torsten Jansen erzielte für den HSV im ersten Spielabschnitt vier Treffer. Nordhorns Erlend Mamelund war mit sieben Toren erfolgreichster Werfer der ersten Halbzeit.
Per Sandström und Marcin Lijewski drehen das Spiel
Die Hamburger zeigten, als sie aus der Halbzeitpause kamen, viel Willen und Engagement im Angriff. Mit zwei Treffern verkürzte Marcin Lijewski auf 15:17 aus Hamburger Sicht. Der Pole war es auch, der den ersten Ausgleich im zweiten Spielabschnitt (21:21, 40.) und die erste Führung (24:25, 46.) besorgte. Per Sandström bildete mit seinen Paraden einen sicheren Rückhalt für sein Team. Insgesamt entschärfte der Schwede elf Würfe. Die Nordhorner konnten den starken Keeper Mitte der zweiten Hälfte kaum überwinden, und so setzte sich der HSV immer weiter ab. Am Ende stand ein verdienter 33:29-Sieg für die Hanseaten zu Buche. Die Hamburger bewiesen nach dem Champions League-Spiel gegen Kopenhagen erneut eine sehr gute Moral und siegten auch im siebten Spiel in Folge. Mit acht Toren, davon sieben im zweiten Spielabschnitt, war Marcin Lijewski der beste Hamburger Werfer in der Partie. Nordhorns Erlend Mamelund erzielte als erfolgreichster Torschütze des Spiels neun Treffer.
HSG Nordhorn:
Gentzel (7 Paraden, 1.-60.); Bezoen n.e.;
Mamelund 9, Verjans 5, Glandorf 3, Kukucka 3/2, Myrhol 2, Sprem 2, Stojkovic 2, Weinhold 1, Przybecki 1, Machulla 1, Karlsson, Hansen n.e.
HSV Hamburg:
Bitter (3 P., 1.-25.); Sandström (11/1 P., 25.-60.);
M. Lijewski 8, Lindberg 6/3, Torgovanov 5, Jansen 4, G. Gille 4, Lackovic 3, K. Lijewski 2, Niemeyer 1, Flohr, Grimm, Grundsten, Schult n.e.
Siebenmeter: 2/4 – 3/4 (Kukucka wirft an die Latte, Sandström hält gegen Kukucka – Lindberg trifft die Latte)
Strafminuten: 3 – 3 (Mamelund, Sprem, Weinhold – Jansen, M. Lijewski, G. Gille)
Spielfilm:
1:0 (1.), 2:1 (4.), 3:1 (7.), 4:2 (8.), 5:2 (8.), 6:3 (9.), 7:3 (10.), 8:4 (13.), 10:4 (16.), 10:6 (19.), 10:8 (22.), 12:10 (24.), 14:10 (26.), 16:12 (29.), 17:13 (30.)
17:14 (31.), 17:15 (32.), 19:17 (35.), 20:18 (37.), 21:19 (38.), 21:21 (39.), 24:24 (45.), 24:26 (48.), 26:28 (50.), 26:29 (52.), 27:30 (55.), 27:32 (57.), 28:33 (60.), 29:33 (60.)
Stimmen zum Spiel:
Ola Lindgren (Trainer HSG Nordhorn): „Wir haben ein gutes Handballspiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten gesehen. In der ersten Hälfte haben wir stark gespielt. In der zweiten Halbzeit hat der HSV noch besser gespielt. Ich hatte gehofft, dass man nach einer so guten Halbzeit mehr Schwung in die zweite Hälfte mitnehmen kann. Aber im Sport ist es manchmal komisch. Hamburg kam stärker aus der Kabine. Der HSV hat cleverer und erfahrener gespielt und seine Chancen genutzt. Das Torwartspiel in der zweiten Halbzeit war ein großer Unterschied. Per Sandström hat sehr gut gehalten. Als sein Nationalmannschaftscoach freue ich mich auch für ihn. Durch die Steigerung in der zweiten Hälfte war das ein verdienter Sieg für den HSV.“
Martin Schwalb (Trainer HSV Hamburg): „Mit der ersten Halbzeit kann ich nicht zufrieden sein. Die HSG hat sensationellen Handball gespielt und Druck entfacht. Wir hatten in der Abwehr Abstimmungsprobleme und wenn man zu weit auseinander steht, kann man keine Zweikämpfe gewinnen. In der zweiten Hälfte war das komplett anders. Wir haben zwei unterschiedliche Spiele gesehen. Wie Mittwoch war Per Sandström der Matchwinner im Tor. In Verbindung mit der verbesserten Abwehr hielt er sehr gut. Und auch vorne haben wir besser gespielt und unsere Torchancen genutzt. So haben wir dafür gesorgt, dass ein schwierig zu gewinnendes Spiel doch noch gut ausging.“
Marcin Lijewski (Rückraumspieler HSV Hamburg): „Wir waren auf ein schweres Spiel eingestellt. In der ersten Halbzeit haben wir die Angriffe zu früh abgeschlossen. In der zweiten Hälfte haben wir gut gekämpft und standen in der Abwehr gut. Das hat schon Spaß gemacht.“
Per Sandström (Torhüter HSV Hamburg): „Wir sind nicht gut gestartet. Die zweite Hälfte war schon gut. Da haben nur noch Kleinigkeiten nicht gestimmt. Ich kann auch nur gut halten, wenn die Zusammenarbeit mit der Abwehr gut ist.“
Notizen zum Spiel:
- Arne Niemeyer feierte beim Auswärtsspiel in Nordhorn seinen 27. Geburtstag.
- Die verletzten HSV-Akteure Pascal Hens, Bertrand Gille und Stefan Schröder begleiteten ihr Team ebenso wie 50 Hamburger Fans.
- Krzysztof Lijewski erzielte mit dem 10:12 in der 24. Minute seinen 50. Saisontreffer.
- Hans Lindberg verwandelte in der 21. Minute einen Siebenmeter zum 10:7 und war damit 75. Mal in der TOYOTA HBL von Strafwurflinie erfolgreich.
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